Ach, dass ich dich so heiß ersehne,
Weckt aller Himmel Widerspruch,
Und jede neue bittre Träne
Macht tiefer nun den Friedensbruch.
Der Götter Ohr ist keinem offen,
Der sich zergrämt in banger Nacht, -
Komm Herz, wir wollen gar nichts hoffen
Und sehn, ob so das Glück uns lacht.
Vergebenes Mühen, eitles Wollen,
Die Lippe weiß kaum, was sie spricht,
Und nach wie vor, die Tränen rollen
Mir über Wang’ und Angesicht.
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Veröffentlicht im Monat Mai, 2009
In Hangen und Bangen
Mai 22nd, 2009 | Kommentare deaktiviert
Meine Gräber.
Kein Erbbegräbnis mich stolz erfreut;
meine Gräber liegen zu weit zerstreut,
weit zerstreut über Stadt und Land,
aber all in märkischem Sand.
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